Hospiz-Hilfe Meppen e.V.

Wir über uns

Den Sterbenden und Trauernden eine Stimme zu geben, das war Anspruch und Motor der Initiatoren einer ehrenamtlichen Hospizhilfe in Meppen.

In diesem Sinne nutzte Pfarrer Hermann Krallmann, Ende der 90er Jahre als Seelsorger im Meppener Krankenhaus Ludmillenstift tätig, eine Spende der Rotarier in Höhe von 10.000DM damals als Startkapital, um seiner Idee der Sterbebegleitung in Meppen Raum und Form zu geben.

An seiner Seite standen damals Antonia Gruber und Christel Altevers, die bereits eine Ausbildung zu Sterbe- und Trauerbegleitern absolviert hatten und sich mit ihm für die Idee einer ambulanten hospizlichen Begleitung stark machen wollten.

Im Jahr 2000 konnte schließlich die Hospiz-Hilfe Meppen ihre Gründungsstunde feiern. In diesen zwölf Jahren entwickelte sich nicht nur eine wachsende Anfrage an die Hospizler, sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu Hause zu begleiten. Mit diesem Bedarf wuchs auch die Bereitschaft derer, die sich zu ehrenamtlichen Sterbe- und Trauerbegleitern ausbilden lassen, so dass wir heute 119 aktive Mitglieder zählen.

Im Jahre 2010 fand nach langer Planungs- und Bauzeit die Einweihung des ZeitRaumes im Meppener Ludmillenstift statt: Zwei kopmplette Zimmereinheiten stehen für unheilbar erkrankte Patienten zur Verfügung, wenn sie in ihrer verbleibenden Lebenszeit jenseits des Trubels eines Stationsalltags in ruhigen Räumen mit ihren Angehörigen und/oder in der Begleitung von Hospizlern versorgt werden wollen mit allem, was für sie auf ihrer letzten Wegstrecke von Bedeutung ist.

Neben den Sterbenden gilt eine wesentliche Aufmerksamkeit auch den Angehörigen, die eine ganz eigene Zeit des Abschiednehmens und Trauerns erleben. Sie finden auch nach dem Tod des Betroffenen in Einzel- oder Gruppengesprächen wie beim Trostcafe das Angebot von Begleitung und Hilfe.

Dass diese zahlreichen Einsätze eine gute Organisation brauchen und nicht zuletzt einen sorgsam ausgewählten Einsatz unserer ehrenamtlichen Kräfte, ist uns ein großes Anliegen. Mit viel Zeit, Achtsamkeit und Sensibilität für die Bedürfnisse der Sterbenden wie der Angehörigen bemühen sich daher unsere Koordinatorinnen Irmgard Wobken und Elisabeth Beerling-Albert darum, jeden Einzelnen bestmöglich zu umsorgen und ein Sterben in Würde zu ermöglichen. Die gute Kooperation mit der Pflege, der Medizin und auch den Seelsorgern ist dabei ein wesentliches Anliegen. Austausch und Absprachen dazu sowie die Organisation der laufenden Strukturen gewährleistet ein neunköpfiger Vorstand, der alle zwei Jahre neu gewählt wird und dem seit April 2012 Frau Dr. Carmen Breuckmann-Giertz vorsitzt.

Die vierzehn Jahre des Hospizarbeit in Meppen können dennoch nicht auflösen, dass es für den Menschen immer noch und immer wieder schwer bleibt, sich dem Thema Sterben, Tod und Trauer zu stellen. Daher wollen wir mitwirken, durch eine öffentliche Artikulation von Verantwortung für den Anderen der Angst vor Fremdbestimmung, Hilflosigkeit und Einsamkeit am Lebensende entschieden entgegenzutreten.

Über das von vielen Schulen fortwährend gebuchte Projekt "Hospiz macht Schule" beginnen wir damit schon bei den Kleinsten und thematisieren in Zusammenarbeit mit Eltern und Lehrern Fragen, Ängste, aber auch eigene Vorstellungen und Wünsche zu dem Thema.

Die Hospiz-Hilfe steht allen Betroffenen in Meppen gern zur Verfügung: im Internet unter www.hospiz-meppen.de oder unter der Telefonnummer 05931-845680.

Antonia Gruber

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz

seit
20

Jahren

über
119

aktive Mitglieder

genau
7

Vorstandmitglieder

Aufgabenbereiche

Sterbe-&Trauerbegleitung

Unsere Arbeit ist ehrenamtlich und unterliegt der Schweigepflicht. Voraussetzung einer Begleitung ist, dass der Patient und die Angehörigen die Begleitung wünschen.

Eine Sterbebegleitung richtet sich nach den Erfordernissen der Situation und den Wünschen der Sterbenden. Dabei werden auch die Angehörigen unterstützt. Wir bieten Gespräche an, um in der besonderen Lebenssituation Orientierung zu gewinnen.

Wir können Ihnen Informationen anbieten, die für den letzten Lebensabschnitt bedeutsam sind. Wir können Ihnen helfen, den letzten Lebensabschnitt so gut wie möglich zu gestalten. Wir können Kontakt zu Institutionen herstellen.

Eine Sterbebegleitung beginnt mit einem Beratungsgespräch und einem Besuch. Alles Weitere ergibt sich aus der Situation und richtet sich nach dem Bedarf des Sterbenden und seinen Angehörigen aus.

Hospiz macht Schule

Projekt für Kinder im Grundschulalter zum Thema Sterben und Tod.


Ansprechpartnerin:

Elisabeth Beerling-Albert
Koordinatoren und Projektleiterin

Tel.: 05931- 84 56 81

E-Mail: beerling-albert@hospiz-meppen.de


Mehr Informationen finden Sie unter https://hospizmachtschule.de/

Vorstand

Vorstand der Hospiz-Hilfe Meppen e.V.

Dr_Carmen_Breuckmann-Giertz

Dr. Carmen Breuckmann-Giertz

1. Vorsitzende

Tel. 05931- 495728

E-Mail: Dr.Breuckmann-HospizMeppen@gmx.de

Marina_Hülsebus

Marina Hülsebus

1. stellv. Vorsitzende / Schriftführerin

Tel. 05931-4935260 (geschäftlich)

E-Mail: huelsebus@kanzlei-huelsebus.de

Antonia_Gruber

Antonia Gruber

2. stellv. Vorsitzende

Tel. 05931-4967501

E-Mail: Antonia.Gruber@freenet.de

Heinz-Hermann Over

Heinz-Hermann Over

Kassenwart

Tel. 05931-90225 (geschäftlich)

E-Mail: heinzhermannover@outlock.de

Annegret Bückmann

Annegret Bückmann

Vorstandsmitglied

Tel. 05931-845384

E-Mail: annegret.bueckmann@t-online.de

Erwin Köhler

Erwin Köhler

Vorstandsmitglied

Tel. 05931-88740 (geschäftlich)
E-Mail: koehler@ra-koehler.net

Manfred_Hillmann

Manfred Hillmann

Beirat

Tel. 05931-16016

E-Mail: manfred.hillmann@gmx.de